Kosten

 

Für jede Rechtsberatung und anwaltliche Tätigkeit fallen Kosten an. Für jede neue Angelegenheit entstehen neue Kosten. Wie hoch die Kosten sind, kommt im Regelfall auf den Streitwert der Angelegenheit an.

 

Die Anwaltsgebühren richten sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Es können jedoch auch Honorare vereinbart werden, solange sie die gesetzlichen Gebühren nicht unterschreiten.

 

Der Kostenschuldner ist grundsätzlich der Mandant. Es besteht daher das Risiko, dass selbst wenn der Rechtsstreit gewonnen wird, die Anwaltsgebühren selbst gezahlt werden müssen. Ich werde Sie vor dem Entstehen von Gebühren über das Kostenrisiko aufklären.

 

Erstberatung

 

Für jede Erstberatung fallen, je nach Umfang und Schwierigkeit Kosten an, die ich mit Ihnen bei dem Erstgespräch vereinbaren werde. Sollte ich nach dem ersten Gespräch weiter für Sie tätig werden, werden die Kosten prinzipiell auf außergerichtliche Kosten angerechnet.

 

Rechtsschutzversicherungen

 

Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, besteht die Möglichkeit, dass die Kosten einer Beratung oder eines Rechtsstreits übernommen werden. Fragen Sie bei Ihrer Rechtsschutzversicherung vorab nach, ob in Ihrem Fall Kosten übernommen werden. Eine Kostendeckungszusage kann auch im Nachhinein erfolgen, Sie tragen jedoch das Risiko, dass die Rechtsschutzversicherung die Übernahme der Kosten ablehnt.

 

Beratungshilfe

 

Für Personen, mit geringem Einkommen und Vermögen, besteht die Möglichkeit Beratungshilfe zu beantragen. Durch die Beratungshilfe werden die außergerichtlichen Kosten des Rechtsanwalts (bis auf einen Eigenanteil in Höhe von 15,- €) abgedeckt. Die Beratungshilfe können Sie beim zuständigen Amtsgericht Ihres Wohnorts beantragen. Die Beratungshilfe muss vor dem Erstgespräch beantragt werden.Weitere Informationen zur Beratungshilfe in Berlin finden Sie hier:

http://www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/kg/formularserver/beratungshilfe.html

 

Prozesskostenhilfe

 

Bei gerichtlichen Verfahren besteht die Möglichkeit Prozesskostenhilfe zu beantragen, wenn Sie auf Grund Ihrer Einkommens- und Vermögensverhältnisse nicht in der Lage sind, die Kosten des Rechtsstreits zu tragen und die Sache Aussicht auf Erfolg hat.

Mit Bewilligung der Prozesskostenhilfe werden die eigenen Anwaltskosten und Gerichtskosten übernommen. Eine Ausnahme gilt, wenn Sie einem Vergleich über die Tragung der eigenen Gerichtskosten zustimmen, müssen Sie diese auch selbst tragen.

Auch müssen Sie die Kosten des gegnerischen Rechtsanwalts tragen, wenn Sie den Rechtsstreit verlieren.

Weitere Informationen über die Voraussetzungen von Prozesskostenhilfe finden Sie hier:

http://www.justiz.de/formulare/zwi_bund/zp1a.pdf